Motorrad unter Abdeckung

Motorrad richtig Einwintern – Anleitung

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Die meisten Motorräder werden im Winter nicht gefahren und stehen in dieser Zeit in der Garage oder im freien. Da sie nicht bewegt oder genutzt werden, können verschiedene Standschäden anfallen und die Lebensdauer des gesamten Motorrads stark verkürzen. Daher empfiehlt es sich, vor dem Winter die richtigen Vorkehrungen zu treffen und das Motorrad richtig einzuwintern. Die folgende Anleitung zeigt Dir, wie Du Dein Motorrad richtig einwinterst und vor den Witterungseinflüssen schützt.


Werkzeug und Material

**Alle Teile wurden passend für das Fahrzeug ausgewählt.


Vorgehensweise

1. Reinigung und Konservierung

Vor der Einwinterung sollte das Motorrad zunächst gründlich mit AutoShampoo* gereinigt werden. Dabei sollten nicht nur die direkt sichtbaren Stellen gereinigt werden, sondern auch die etwas entlegeneren Stellen, wie z. B. unter der Sitzbank, unter dem Tank oder unter der Verkleidung usw.

Nachdem das Motorrad sauber und trocken ist, können alle lackierten Verkleidungsteile eingewachst werden, hierfür eignen sich alle gängigen Wachse aus dem Autozubehör wie z.B. das A1 Speed Wax Plus 3*.

Schwarze Kunststoffteile sollten mit einem speziellen Pflegemittel* konserviert werden.

Um Roststellen an Motorenteilen und dem Auspuff zu vermeiden, können diese Teile mit einem entsprechenden Feinöl konserviert werden. Vor der ersten Fahrt sollte diese leichte Ölschicht wieder entfernt werden.

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2. Bewegliche Teile fetten

Um den Korrosionsschutz abzuschließen, sollten alle beweglichen Gelenke und Hebel sorgfältig mit z. B. einem Allzweckfett* eingefettet werden.

Auch die Gabelstandrohre und die Dämpferstangen der Stoßdämpfer sollten dünn eingefettet werden, da hier schon kleine Rostpartikel eine Undichtigkeit hervorrufen können.

Zu guter Letzt muss die Kette sorgfältig mit Kettenreiniger gereinigt und anschließend mit Kettenspray gefettet werden. Das Kettenspray* wird immer auf die innere Seite des unteren Kettenteils gesprüht. Somit verteilt sich das fett gleichmäßig in den einzelnen Gliedern der Kette, womit eine deutlich bessere Schmierung erreicht wird.

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­­3. Bei Vergasern Schwimmerkammern leeren

Bei Vergasern sollten vor einer langen Standzeit die Schwimmerkammern geleert werden, da sonst das Benzin verdunstet und harzige Rückstände im Vergaser zurückbleiben können. Hierfür kann entweder der Motor im Stand einige Zeit gelaufen lassen werden oder man entleert die Schwimmerkammern durch Öffnen der Ablassschraube. Die Zuleitung zum Vergaser sollte anschließend verschlossen werden, damit kein Benzin eindringen kann.

 

4. Batterie demontieren

Die Batterie sollte vor einer langen Standzeit demontiert und in einem frostfreien Raum gelagert werden. Um die Lebenszeit einer Batterie zu verlängern, kann diese zusätzlich an ein Ladegerät* angeschlossen werden. Ist die Batterie defekt oder sehr alt, muss eine neue Batterie verwendet werden (siehe hierzu: Die beliebtesten Batterien für Motorräder).

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5. Aufbocken und abdecken

Um keine Druckstellen von der langen Standzeit zu bekommen, sollte das Motorrad vorne und hinten mit einem Montageständer* aufgebockt werden. Ist ein Hauptständer vorhanden genügt dieser natürlich auch. Es genügt auch die Räder alle paar Wochen zu bewegen, um die Reifen nicht immer an der gleichen Stelle zu belasten.

Zu guter Letzt sollte das Motorrad mit einer atmungsaktiven Motorradabdeckung* abgedeckt werden.

Nun ist das Motorrad fertig für den langen Winterschlaf!

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